Psychotherapie – individuell und wissenschaftlich fundiert
Psychische Belastungen entwickeln sich oft schleichend. Frühzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen, kann entscheidend sein. In meiner Praxis behandle ich unterschiedliche psychische Störungsbilder auf Grundlage der Verhaltenstherapie.
Angststörung
Angststörungen wie Agoraphobie mit Panikstörung, soziale Phobie oder generalisierte Angststörung gehören zu den häufigsten Erkrankungen. Typische Symptome sind Herzrasen, Schwitzen, Atemnot, Schwindel und Vermeidungsverhalten.
Gedanken wie „Ich werde mich blamieren“ oder „Ich bekomme einen Herzinfarkt“ verstärken die Angst zusätzlich.
Expositionstraining und kognitive Verhaltenstherapie helfen, die Angst schrittweise zu reduzieren und die Lebensqualität zurückzugewinnen.
Depression
Depressionen entstehen meist nicht plötzlich, sondern entwickeln sich über Monate oder Jahre. Zu Beginn treten häufig körperliche Beschwerden auf, zum Beispiel Kopfschmerzen, ein gereizter Magen oder Rückenbeschwerden.
Viele Betroffene denken zunächst, sie seien einfach nur müde und bräuchten Erholung. Doch die Stimmung bleibt gedrückt oder gereizt, Grübeleien nehmen zu, der Schlaf verschlechtert sich und im Alltag entstehen Müdigkeit sowie Konzentrationsprobleme.
Das können typische Symptome einer Depression sein. In diesem Fall ist es wichtig, frühzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen, da depressive Beschwerden meist nicht von allein verschwinden. Für die Behandlung stehen heute wissenschaftlich gut erforschte psychotherapeutische Verfahren zur Verfügung.
Zwangsstörung
Zwangsstörungen führen meistens zu einer enormer Belastung für die Betroffene, weil die "Rituale" bzw. aufdringliche Gedanken viel Zeit in Anspruch nehmen und die Lebensqualität stark einschränken.
Bei der Zwangsstörung, genau so, wie bei Angsstörungen können ein Expositionstraining und kognitive Verhaltenstherapie sehr hilfreich sein.
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
Bei einer posttraumatischen Belastungsstörung ist es wichtig, frühzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine strukturierte Traumatherapie verläuft in der Regel in drei Phasen: Stabilisierung, Traumakonfrontation und Integration.
In der Phase der Traumakonfrontation werden belastende Erinnerungen mit verschiedenen therapeutischen Methoden bearbeitet. Ziel der Behandlung ist es, die Symptome zu reduzieren, besser kontrollieren zu können oder langfristig vollständig zu überwinden.
Weitere Störungen
Die weiteren psychischen Störungen, die ich als Psychologe in Schwerin behandele, sind Suchterkrankungen, Essstörungen, psychosomatische Beschwerden und Persönlichkeitsstörungen. Als Psychotherapeutin führe ich außerdem Schematherapie, Hypnotherapie und Paartherapie in Schwerin durch.